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		<title>kerstinsverse.de</title>
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		<description><![CDATA[No Footer]]></description>
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		<title>Tauwetter </title>
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		<description><![CDATA[<h3>TAUWETTER</h3> <br /><br />Du cremst dein Gesicht mit Nivea, <br />weißer Winterclown. <br />Du siehst durch das Fenster.<br />Der Winter bedeckt die Dächer der Häuser <br />mit Schichten in Weiß,<br />Die winterlichen Wege erheben sich <br />als weißer Streifen gegen den Horizont,<br />schieben, wie ein Schneeräumer, <br />Details über den Deich, <br />wagen sich mit gesteinigten Gebäuden<br />in die leere Luft.<br />Was verstehst Du? <br />Was siehst Du?<br />Nicht den Weg, sondern das Haus.<br />Nicht das Haus, sondern den Stein.<br />Nicht den Stein, sondern die Mauer.<br />Der Gedanke ist nicht Muster,<br />sondern Architekt. <br />Die Augen zusammen gekniffen <br />gegen die wirbelnden Flocken, <br />fokussieren die Form. <br />Es ist das sehr Kleine im Großen.<br />Die ganze Zeit. Ein Weltbild. <br />Ein Bild von der Welt. <br />Weiß mit schwarzen, unscharfen Rändern. <br />Du erkennst die Form unter den Umrissen. <br />Alles bleibt gleich, aber anders. <br />Wer behauptet das Mauern gebaut werden, <br />der lügt!<br />Mauern wachsen wie Bäume,<br />sie sind schon als Samen unter dem Schnee<br /> und warten auf den Frühling. ]]></description>
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		<title>Mimikry</title>
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		<description><![CDATA[<h3>Mimikry</h3><br /><br />Ich will nicht viel sagen müssen,<br />wissen muss ich nicht Alles,<br />die Wege, die ich gehe sagen mir,<br />wenn ich will, wer hier schon ging<br />und fiel.<br /><br />Das Fernsehen brüllt mich an,<br />das ist so wichtig, fang jetzt an,<br />das ist des Wahnsinns tollster Wahn,<br />Ich frag zu selten, geht‘s mich an?<br /><br />Mir fehlt der Städte Flüstersang,<br />alte Kinos, warmer Klang in kleinen Sälen, <br />große Chance was zu wählen,<br />schwarz oder weiß, kurz oder lang.<br /><br />Das Internet bietet mir Netze,<br />hohle Sätze, es sagt mir was, <br />aber nicht wie,<br />als ging es nicht mehr ohne sie,<br />mutiere ich zur Mimikry.]]></description>
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		<title>Der Himmel </title>
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		<description><![CDATA[<h3>Der Himmel</h3> <br /><br />hängt an nichts<br />als der Schar Flocken<br />in die Luft geworfen<br />und niedergesunken<br />auf die nächste Kurve im Weg, <br />weißer Winkel<br />wo in den Spurrillen<br />schimmernde Sätze stehen und ich,<br />was will ich singen hier?<br />Der Schnee schmiegt sich<br />in die Felder, in die Straßen,<br />bedeckt jeden Schmutz und <br />dämpft jeden Laut <br />mit weichem, weißen Wirbeln<br />und ich, was will ich singen hier?<br />Mein Lied von Eis und <br />Schnee. <br />]]></description>
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		<title>Magie </title>
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		<description><![CDATA[<h3>Magie dieser Tage</h3><br /><br />Wo find ich sie, das ist die Frage?<br />Find ich sie in dunklen Kellern,<br />find ich sie auf leeren Tellern,<br />find ich sie auf kalten Straßen,<br />find ich sie im Hetzen, Rasen<br />nach mehr von was auch immer,<br />liegt sie etwa schon im Zimmer<br />unter dem geschmückten Baum <br />oder find ich sie im Traum? <br />Find ich sie im Gebet, in der Kirche, <br />in die keiner geht? <br />Ist die Magie vielleicht verloren, <br />wurde Jesus nie geboren? Nein,<br />ich glaub, ich seh, <br />jetzt und heute mehr denn je,<br />die Magie, wo ich sie find?<br />In jedem Blick von jedem Kind! <br />]]></description>
	</item>
	<item rdf:about="https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry251130-102551">
		<title>1.Advent 2025</title>
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		<description><![CDATA[<h3>1. ADVENT- MEIN WUNSCH 2025</h3><br /><br />Ich wünsche mir dieses Jahr ein Fest,<br />das viel mehr lebt und viel mehr lässt, <br />Raum zum Träumen und zum Singen, <br />Kekse backen, Gutes bringen, <br />keine Hatz und Stress und Rennen, <br />ich will Versöhnen und nicht trennen, <br />ich möchte eine Lächelzeit, <br />mit viel Heilung, ohne Leid, <br />keine Hatz nach großem Wunder, <br />mir reicht es rund, ich brauch’s nicht runder, <br />alle fühlen sich einmal gleich, <br />die Liebe macht uns alle reich, <br />der Mensch ist besser als sein Ruf,<br />das ist die Wahrheit, die uns schuf, <br />das ist es was uns Weihnacht gibt, <br />Gewissheit, dass der Mensch <br />den Menschen liebt ]]></description>
	</item>
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		<title>Angeboren</title>
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		<description><![CDATA[<h3>Genetisch </h3><br /><br />Ich bin das Fehlende in all seinen Gestalten, <br />jeden Morgen beim Waschen <br />blickt mir über die Schulter meine große Schwester, <br />sie steht wie traurige Weiden auf Füßen, <br />die sich recken als sei die Zeit ein zerbrechliches Glasgefäß <br />und undurchsichtig auch das, was durch sie hindurch fließt, <br />Tränen oder Tee in narbigen Tassen serviert auf trockener Erde, <br />auf der steht die Steinhülse, die ich bin,<br />ich betrete fremde Worte und rufe in den Raum, <br />wo es wimmelt von Klang, von inneren Stimmen, die mich aussprechen, die mir den Mundschutz vom Gesicht reißen, <br />wo wir hörbar werden und meine Schwester spricht, <br />wenn ich schlafe, warnt sie mich vor Alpträumen, die wir teilen <br />wie das Verlebte, die Kinder, die sich in die Schulter der Mutter krallen und weinen als hätten sie eine Beziehung zum Leben,<br />als könnten sie eine Grenze sein zu etwas, <br />das längst überschritten ist, diese unaussprechliche Lücke, <br />dieses fehlende Gefühl ist genetisch ]]></description>
	</item>
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		<title>Winter</title>
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		<description><![CDATA[<h3>Der Winter </h3><br /><br />beginnt sich zu formen,<br />Gedanken wachsen übereinander <br />wie schneebedeckte Dächer in abstrakter Malerei,<br />aber keine Linie ist gerade, kein Licht ist nur hell, <br />die Sonne ist kurzsichtig geworden<br />und die Form der Flocke ist eine Metapher für Vergängliches, <br />wie ein Lächeln oder ein Gedanke, <br />nur das Gefühl bleibt, die Kälte der Luft erhebt sich über die Stadt, <br />die Stille streift mit ihren Fingerspitzen, in denen Augen sind, <br />tastend die Mitte im Wirbeln der Worte, <br />niemand achtet auf den Inhalt nur auf den Klang, <br />niemand achtet auf den Weg nur auf den Gang, <br />und die Sonne steht wie ein Eisenball in blauem Himmel: <br />Ein Wurf, ein Riß in der Realität, in der weißen Wand,<br />als würde man die Welt mit Schneeflocken stopfen wollen, <br />ein weißes Weben im Geist, beruhigend und glitzernd<br />und nächsten Winter empfinde ich anders ]]></description>
	</item>
	<item rdf:about="https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry251031-152622">
		<title>Mehr</title>
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		<description><![CDATA[<br /><h3>MEHR </h3><br /><br />Ich mag die Risse im Asphalt,<br />mehr als den Marmor im Palast,<br />Ich mag dein schiefes, schönes Lächeln <br />und deinen Pulli, der nicht passt.<br /><br />Ich mag die graue, raue Stadt,<br />mehr als das Glitzernde im Dreck.<br />Ich mag den ganzen, tiefen Sinn<br />und nicht nur Zins und Ziel und Zweck. <br /><br />Ich mag die bemühten Taten,<br />mehr als die Worte hohl und leer,<br />Ich mag den Fluss mit stillen Ufern<br />und nicht nur das endlos weite Meer.<br /><br />Ich mag es zu sehen und zu wissen <br />mehr als zu ahnen was wir sind,<br />Ich mag die Wege gerne gehen <br />und nicht nur folgen stumm und blind. ]]></description>
	</item>
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		<title>Das ist mein Land</title>
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		<description><![CDATA[<h3>Das ist mein Land,</h3><br /><br />das geteilte, das geheilte, <br />von dem gesagt wird,<br />hier ist der Anfang und das Ende,<br />das ist mein Dorf, das sich im Schlaf über mich legt,<br />qualmender Schornstein und bellende Hunde,<br />das ist die Kirche,<br />die mit schwerem Sockel namenlos steht, <br />Das ist die Wiese, die man mit Trost pflasterte, <br />Feigenbäume und wilder Wein,<br />Das ist mein Land,<br />die dummen Dörfer, die Fahnenschwenker, <br />die kläffende Meute,<br />kalte Füße auf nacktem Pflaster, <br />Das ist mein Land,<br />das ruft, du hast es bequem,<br />während ich gehe und gehe,<br />wohin?]]></description>
	</item>
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		<title>NIXENINTERVIEW </title>
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		<description><![CDATA[<h3>NIXENINTERVIEW</h3><br /><br />Hast du die Tropfen geformt,<br />den Fluss gemalt<br /><br />gingst du zum Ufer<br />und kamst nie mehr zurück<br /><br />wohnst du hinter der Wand,<br />in der Leitung unter dem Abfluss <br /><br />zogst du den Stöpsel aus der Wanne,<br />um in die Tiefe zu entwischen <br /><br />nahmst verklebte Haare mit verhexte Frösche,<br />Spülmittel und die tiefen dunklen Ängste unter der Haut <br /><br />ließt du deine Schuppen wieder glitzern<br />da doch die Füße fremd waren <br /><br />ergosst du deine Tränen in die Kanäle<br />und schwammst hindurch<br /><br />bliebst du in den schwarzen Schleusen hängen<br />gefangen und der Liebe verlustig gegangen<br /><br />was tat ich ohne dich,<br />lernte ich atmen ohne Luft? ]]></description>
	</item>
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		<title>Aufräumen </title>
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		<description><![CDATA[<h3>AUFRÄUMEN</h3> <br /><br />Nun geht es ans Aufräumen, ans große<br />Gedächtnisräumen,<br />sagst du in deiner Sortierbesessenheit.<br />Nicht das einzelne Bild, der Hof mit dem<br />      Springbrunnen ,<br />die Bilderflut, Wiese, Wald, Blick-<br />       Netze<br />sind es, die sich in die Wirklichkeit weben.<br /><br />Zum Schluß ein geschlossenes Fenster,<br />dahinter ein unvermutet leerer Tisch.<br />Alles von innen aufgenommen, ganz gegen<br />       die Regeln.<br /><br />Daß jeder Raum in eine Landschaft fließt,<br />weiß das Kind vor den starrenden roten Steinen,<br />die noch nicht einmal Salamander schützen.]]></description>
	</item>
	<item rdf:about="https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry250924-100326">
		<title>Fremd </title>
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		<description><![CDATA[<h3>FREMD</h3><br /><br />Die kalte <br />Nacht in fremden Betten <br />und dein Atmen <br />hinter den Küssen <br />eine Matratze <br />mit Sommerdüften bezogen<br />wir warteten<br />auf den Morgen <br />auf Städte<br />aus Stein<br />Licht und<br />Wärme während<br />draußen die Katzen kämpften<br />als witterten sie<br />die unbekannte Erde<br />unter unseren Schuhen<br />wurden wir heimisch <br />in uns<br />]]></description>
	</item>
	<item rdf:about="https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry250922-174824">
		<title>Herbstliches Schattenspiel </title>
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		<description><![CDATA[<h3>HERBSTLICHES SCHATTENSPIEL</h3> <br /><br />Zwischen-<br />Ton das Rot der Buchen, laut<br />riefen die Zikaden<br />ihrem Sommer nach und <br />unter unseren Füßen<br />fröstelte der Tau.<br /><br />Oben<br />am Kirchturm zierte Zeitgold<br />stach tief<br />in die aufziehende Nacht.<br /><br />Unten <br />der Marktplatz, Krieger-<br />Denkmal heiter die Glocke<br />hämmerte das Ohr <br />zum Gleichschritt <br />]]></description>
	</item>
	<item rdf:about="https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry250920-071256">
		<title>Frei</title>
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		<description><![CDATA[<h3>FREI </h3><br /><br />Wir schleichen dämmrig durch die Küche, Kaffee sagst du,<br />wie nebelgegossen durch die Gardine goldet der Morgen.<br /><br />Graskratzer hast du vom Wandern,<br />als Momentaufnahme meditiert das Tal, buddhistische Birkensetzlinge begrenzen den Lärm <br /><br /><br />Die Wege sind bachläufig geschnitten<br />(warum ist die schönste Bank immer besetzt?)<br />und Wiesen wagen den Sprung in die Sonne, dein Lächeln stand dir bis zum Hals<br /><br />Und über deine Würgemale, webte ich<br />Küsse so zart und zappelnd wie Spinnen filigrane Fäden und<br />als blieb dir das Wort dort kleben:<br /><br />Aber dir gehen die Fäden ab,<br />die lösen sich von genau diesem Netz,<br />und der Kopf ist eine Lichtung und <br />die Gedanken sind frei <br />]]></description>
	</item>
	<item rdf:about="https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry250919-084236">
		<title>Einfach so </title>
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		<description><![CDATA[<h3>EINFACH SO</h3><br /><br />In meinem Ohr<br />ein Zwitschern,<br />wenn ich aus der Tür trete <br />in den Garten <br />zum Teich gehe,<br />für etwas Erholsames,<br />sei es nur das Füttern der Fische <br /><br />In meinem Ohr <br />ein Summen,<br />wenn ich auf die Wiese trete<br />in den Tag,<br />für etwas Schönes,<br />sei es nur das Trösten der Bäume <br /><br />Ein Klingeln<br />in meinem Ohr,<br />wenn ich Ankomme <br />bei dir<br />oder mir<br />ohne Schlüssel-<br />bund und Grund,<br />einfach so]]></description>
	</item>
	<item rdf:about="https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry250918-102609">
		<title>Hart</title>
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		<description><![CDATA[<h3>HART </h3><br /><br />Er sagt, du bist härter als ich,<br />wie das Grün des Waldes<br />vor der Haustür ist mein Schweigen <br />ein Versprechen auf Vergebung, <br />diese stummen Wege<br />kreuzen die Angst <br />gehört zu den Anderen, <br />ich stehe neben mir <br />und werde wachsam]]></description>
	</item>
	<item rdf:about="https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry250726-135416">
		<title>Ufergeflüster</title>
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		<description><![CDATA[<h3>Ufergeflüster</h3> <br /><br />Längs des Flusses <br />ging ich direkt ins Herz,<br />der Abend wurde klar,<br />Linien flossen zusammen:<br />Der Vogel, das Abbild eines Vogels,<br />das Haus, das Abbild eines Hauses,<br />alles auf einen Blick.<br /><br />Nach nirgendwo eine so weite Reise,<br />dass wir nicht aufbrechen mussten,<br />weniger Worte, aber nie ist es stumm,<br />den ganzen langsamen Tag murmelt<br />es Visionen in die Flanke des Flusses,<br />Es ist nicht Regen, sondern Fluss,<br />Es ist nicht Fluss, sondern Meer,<br />es ist all das und das Andere,<br />vielleicht werden wir dann nicht untergehen]]></description>
	</item>
	<item rdf:about="https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry250531-070943">
		<title>Gezeitenwechsel </title>
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		<description><![CDATA[<h3>Gezeitenwechsel</h3><br /><br />Springende auf erdener Straße irregeführt irgendwie quarzgesteuert <br />der Wettlauf von Venus &amp; Mars immer noch unentschieden im mondschill heller Städte wohnt Menschenlicht einsam der Moment mit dem Berg &amp; der Mond silberner Knochenfisch aus Licht gezüchtetes Weltraumschweigen rätseldurchstürzte Energie knisternde Kerne auf Kollisionskurs rotierend gegen den leeren Raum wandern wie Sonden die Zeichen heran aus kältestem Plan auf Augenbahnen aus dem Orbit opalner Traumzeit zu Buchstaben erhöht das Aufwachen in der Sonne des Winters weiß]]></description>
	</item>
	<item rdf:about="https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry250530-093120">
		<title>Blau</title>
		<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry250530-093120</link>
		<description><![CDATA[<h3>Wolkenstimmung </h3><br /><br />Mein Blick aus dem Fenster <br />keine Formen, nur rauschhafte, flächendeckende Leere, Menschen mit gähnendem Geist, gedankenlahm, <br />ihre Welt ist im Wandel, die Dinge hauchen sich aus, schnell und schneller, die Nachrichten im Fernseher- ein Postkartenflattern,<br />neben Plastiktischen und Palmen<br />eine Schleppe aus Sand, der Beachclub am Pier, dort präsentiert sich die Stadt weltoffen, da warten die Schiffbrüchigen in ihren Schneckenhäusern auf den siebten Himmel, Perlen aufgereiht zu Ketten erfinden die Freiheit als buchtige Bewegung, ankern ihre Ahnungslosigkeit im Verstand, denken zu spät, fragen zu früh, benennen, was sie tun als wahrscheinliche Ursache, Liebe - dieses Wort ist auch nur ein Teppich unter den Füßen weggezogen und in den Mund genommen, Angst- dieses Wort ist auch nur ein Zittern unter die Haut gekrochen und gewuchert, mein Blick aus dem Fenster entblößt den Himmel ]]></description>
	</item>
	<item rdf:about="https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry250529-110107">
		<title>Nackt/ Angst</title>
		<link>https://kerstinsverse.de/blog/index.php?entry=entry250529-110107</link>
		<description><![CDATA[<h3>NACKT</h3> <br /><br />Nachts sprayen wir Nitro,<br />unter den Schlägen der Hubschrauber <br />imprägnieren wir unsere Körper mit Karbon, <br />Wir schlafen, um nicht zu fühlen,<br />Wir fühlen, um nicht zu denken,<br />Wir denken, um nicht zu handeln,<br />Jump and run, HP sammeln fürs Überleben im Übermorgen,<br />Unsere Hashtags verbreiten Visionen,<br />Wir schieben Grenzen, sortieren Schmerz nach Staatsangehörigkeit,<br />je mehr sie leiden, desto weniger Sie leisten, tragen den Frieden als T-Shirt &amp; die Angst als Augenbinde, <br />Wir lösen uns auf und verstehen die Chemie nicht, zwischen neuer Regierung und Realität blassen Politiker in weinender Luft, mit Alkohol getränkten Tüchern ertränken wir die Furcht vor unseren Mündern: <br />Im schmerzverzerrten Tränenradius vertreiben Mäzene die Kleingärtner, kreieren aus Grünflächen wirkungsvolle Wohlstandsquadrate, <br />Nachts atmen wir schwer,<br />Wir spüren, wir sind nackt unter den Schlägen der Hubschrauber ]]></description>
	</item>
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