Jenseits des Schnees 
10.3.19, 18:45
Geposted von Kerstin Seidel

JENSEITS DES SCHNEES



Heute fällt der Regen warm
und weich, nicht zu stoppen
ist das Tröpfeln von Trost und
Haut trifft auf Haut an der Naht
zwischen Horizont und Deich
flattert der Wind mit leichten Flügeln
kreisen Versprechen wie Satelliten
aus dem Süden senden sie uns Bilder
in die neue Welt bauen wir
bunte Brücken und Bäume wachsen
in den Himmel rindenlos und
nackt bieten wir dem Sturm
die Stirn werden unsere Rüstungen
zu Rasenmähern, rattern wie Züge
über das Gleis wie hungrige Raupen
auf der Suche nach sattem Grün
im Garten blühen uns Blumen
und Straßen spiegeln die Sonne
im Zenit steht das Herz still und
liebt weit über das Feld fliehen
die Schatten gen Schnee

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